Aus dem Kirchenvorstand

Anfang Juli trafen sich die Kirchenvorstände unserer Kirchengemeinden zu einer Auswertungstagung im Wildbad. Im Dezember wird ein neuer Kirchenvorstand seine Arbeit beginnen, und da war es angebracht, zurückzuschauen und miteinander zu würdigen, was in den letzten Jahren geschehen ist.

Im Rückblick konnten wir feststellen, dass sich im Gemeindeleben der letzten Jahre vieles verändert hat: Dinge, die früher selbstverständlich waren, etwa die Rituale rund um die Beerdigung, müssen heute neu eingeübt werden. Manches fällt weg, was den Menschen früher Halt gab: etwa der Trauerzug durch das Dorf, wenn jemand zu Haus gestorben ist, oder auch die Selbstverständlichkeit, in den Häusern mit den Alten oder Kranken das Abendmahl zu feiern – oder überhaupt: der freie Sonntag und der Gottesdienstbesuch.

Für uns als Kirchengemeinden kommen neue Herausforderungen zu, wenn die Nachbarpfarreien im Jahr 2019 vakant werden. Sicher wird auch unser Gemeindeleben darunter leiden, aber es muss nicht alles anders werden. Wenn jede und jeder sich als Gemeindeglied einbringt, auch außerhalb des Kirchenvorstands, dann werden wir auch weiterhin lebendige Kirchengemeinden sein können.

Auf unserer Tagung haben wir auch erkannt, was liegengeblieben ist und weiter vorangetrieben werden muss: das Konzept für die Gestaltung eines bunten Kirchenfensters in Adelshofen etwa soll bis zur Kirchweih vorgestellt werden. Und die neuen Lampen für die Kirche in Tauberzell sind schon da und brauchen bloß noch aufgehängt zu werden.

Es kommt also Licht in manches Dunkel.

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