Kirchenvorstandswahlen 2018

Einfach mitmachen!

Am 21.10.2018 ist Kirchenvorstandswahl in Bayern. Nur noch bis zum 17.6.2018 können Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl vorgeschlagen werden.

Die Vertrauensausschüsse der Kirchengemeinden helfen als Ansprechpartner. Bitte überlegen Sie, ob Sie selbst oder jemand anderes für dieses Ehrenamt in Frage kommen. Ein paar Gedanken zum Thema mögen in Ihre Überlegungen, inwieweit Sie sich beteiligen wollen, mit einfließen:

Ein starker Kirchenvorstand erleichtert die Arbeit in den Kirchengemeinden und damit auch den Dienst des Pfarrers oder der Pfarrerin. Gerade weil es in den nächsten Jahren viele freie Pfarrstellen geben wird – die sogenannten Pfarrstellen-Vakanzen – ist es umso wichtiger, dass Menschen Verantwortung in ihrer Kirchengemeinde übernehmen, damit die Orts-Kirchengemeinde ihre Interessen vertreten kann.

Denn wer entscheidet denn zum Beispiel, ob und wenn ja welches Gemeindehaus oder Pfarrhaus renoviert oder sogar verkauft wird? Wer entscheidet über das Vermögen der Kirchengemeinde? Wer ist für das Gottesdienstangebot zuständig, wenn nicht die Vertreter der Kirchengemeinde vor Ort? Der Kirchenvorstand entscheidet auch darüber, wo die nächste Konfirmation stattfinden soll, ob es Jubelkonfirmationen gibt? Wird mein Kind in der eigenen Kirche getauft oder konfirmiert? Was geschieht mit meinem Kirchgeld? Wer legt die Bestimmungen für die Friedhofsordnung fest? Wer leitet den kirchlichen Kindergarten und bestimmt mit? …

Im Übrigen: Wer wählt oder sich zur Wahl für den Kirchenvorstand stellt, zeigt damit auch seine Dankbarkeit für das in der Kirchengemeinde Geleistete, stellt die seelsorgerliche Betreuung vor Ort sicher, denkt als Betroffener bzw. selbst Angesprochener über Angebote in der Kirchengemeinde nach, die den Menschen wichtig sind.

Es wäre sinnvoll, wenn aus allen Arbeitsbereichen einer Kirchen-Gemeinde Menschen im Kirchenvorstand vertreten sind, von den mit Kindern Beschäftigten, über die jungen Familien, zu den an Bildung und Sinnangeboten Interessierten, bis hin zu den Senioren.

Umgekehrt gilt: weniger Engagement in der Kirchengemeinde bedeutet auch weniger Angebote von Kirche vor Ort und weniger Mitbestimmung.

Eine selbstständige und selbstbewusste Kirchengemeinde muss die Zukunft nicht fürchten. Schon deshalb nicht, weil sie weiß, dass sie unter der Verheißung Gottes steht.

Das meint Ihr Pfarrer Johannes Raithel

Wie sieht es eigentlich in meiner Kirchengemeinde aus?

Bisher haben sich nachfolgend genannte Personen als Kandidatinnen und Kandidaten für den Kirchenvorstand finden lassen. Sie sind bereit, sich mit ihrer Zeit und Arbeitskraft, mit ihrem Denken und aus Überzeugung für ihre Kirchengemeinde einzusetzen. Sie gehören zum vorläufigen Wahlvorschlag. Die jeweilige Liste kann – und sollte! – noch bis 17.6. erweitert werden. 

Kirchengemeinde Adelshofen – (Bedenklich wenig Kandidaten!)
Zum vorläufigen Wahlvorschlag gehören bisher vier Personen:
Thomas Gunst, Gerhard Rost, Heidrun Schmidt, Margit Synek

Kirchengemeinde Tauberscheckenbach – („Solide!“)
Zum vorläufigen Wahlvorschlag gehören bisher 5 Personen:
Roland Bach, Monika Krauter, Werner Mönikheim, Kerstin Pflüger und Sigrid Stahl.

Kirchengemeinde Tauberzell – („Ein guter Neubeginn!“)
Zum vorläufigen Wahlvorschlag gehören bisher 6 Pesonen:
Frank Baumann, Gerlinde Finkenberger, Peter Finkenberger, Frank Gehringer, Tanja Hahn, Karin Knoll-Rauch.

Für alle Kirchengemeinden gilt: mindestens acht Kandidaten sollten sich zur Wahl stellen.

Inwieweit dann alle nicht Gewählten zu den Sitzungen eingeladen werden und den erweiterten Kirchenvorstand bilden, das entscheidet der neu gewählte Kirchenvorstand. Es könnte auch sein, dass es pro Gemeinde 6 stimmberechtigte Mitglieder im Kirchenvorstand geben wird und alle Nichtgewählten dann auch nicht im erweiterten Kirchenvorstand vertreten sind. Dazu braucht es aber zunächst eine weitaus größere Zahl an Kandidaten.

Aus all dem ergibt sich: bitte beteiligen Sie sich an der Suche nach geeigneten Personen für die Kirchenvorstandswahl 2018! – Oder bekunden Sie selbst die Bereitschaft, aktiv mitzumachen.

Geben Sie Ihrer Kirchengemeinde ein Gesicht!

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